Update aus dem Sommertraining

Der Start ins Sommertraining war zäh und ich tat mich schwer. Zum Glück läuft es mittlerweile aber wieder besser.

Diesen Frühling tat ich mich zu Beginn des Trainings so schwer wie noch nie. Grosse Müdigkeit, 10-15 höhere Pulsschläge als gewohnt und eine schlechtere Regeneration begleiteten mich über mehrere Wochen. Die Nachwirkungen meiner Covid Infektion waren tatsächlich stärker als angenommen und es war teilweise schon sehr frustrierend für mich zu sehen, dass es nicht so läuft wie normalerweise. So musste ich mir zugestehen, dass mein Körper einfach noch ein bisschen Zeit braucht. Die Ausdauertrainings verliefen deshalb in einem deutlich langsameren Tempo, als ich mir dies normalerweise gewohnt bin und auch in den Intervalltrainings musste ich akzeptieren, dass es mir schwerer fällt als sonst.
Trotzdem liess ich mich davon nicht aus der Ruhe bringen und genoss einige Wintertage auf Schnee bis Anfang Juni. War es zum Beispiel im Traininglsager auf den Langlaufski auf dem Trübsee oder mit den Tourenski auf dem Piz Palü. Ich liess mir von meiner “körperlichen Unterform” den Spass am Training nicht verderben. Und die Geduld zahlte sich aus. Auf einmal änderte sich das Körpergefühl schlagartig und die Leichtigkeit kam wieder zurück. Kurz vor den Leistungstests in Magglingen von Mitte Juni schien es wieder bergauf zu gehen. Mein Befinden wurde durch die guten Resultate auf dem Laufband mit zwei neuen persönlichen Bestwerten bestätigt, was mir auch in den folgenden Wochen ein gutes Gefühl im Training gab. Die Motivation war deshalb wieder riesig und die Freude am Training vollkommen zurück. Die letzten drei Wochen im Trainingslager in Andermatt und Antholz vergingen deshalb wie im Flug.

Update aus dem Sommertraining

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