Deutsche Meisterschaften
Einzel
Im Einzel war mir der Auftakt leider nicht wie gewünscht gelungen. Ich habe zu viele Fehler geschossen und nach dem zweiten Schiessen ist mir leider die Achse der Rollskiräder weggebrochen. Zum Glück ist mir dabei aber nichts passiert. Es dauerte nur seine Zeit bis ich einen Ersatzrollski bekommen habe. Nach dieser Zwangspause fiel es mir schwer den Rhythmus wieder zu finden und zurück ins Rennen zu kommen.
Sprint
Der Sprint war leider einer zum vergessen. Liegend hatte ich zwar ein super Schussbild, aber ich habe mich «rausgeschraubt», also eine Verlagerung alle links hoch. (Je nach Windrichtung und -stärke schraubt man am Diopter weniger oder mehr Raster nach links oder rechts.) Nach vieer Strafrunden wieder auf die Strecke zu müssen hat nur so mittelmässig Spass gemacht. Im Stehendschiessen ging es dann nur noch um Schadensbegrenzung, was mir auch nicht unbedingt gelang. Ich hatte das Gefühl, dass mein Puls wegen der Hitze etwas höher war als sonst, was es nicht einfacher machte. Im Verfolger konnte es also nur noch besser werden.
Verfolger
Im Verfolger lief es zum Glück besser. Zwar hatte ich wieder eine Verlagerung im ersten Liegendschiessen mit drei Fehlern, aber konnte danach mit 0-0-1 gut darauf reagieren. Damit hatte ich immerhin die 13.-beste Tageszeit. Auf der Strecke war ich solide, aber schon etwas müde nach den knapp zwei Wochen Trainingslager und fünf intensive Einheiten innerhalb den letzten sechs Tage.
Jetzt geht’s heimwärts und ich freue mich auf ruhigere Tage und die Bergtour aufs Nadelhorn (4300 m. ü. M.).
Zu den Ergebnissen: Einzel / Sprint / Verfolger
Trainingslager Ramsau am Dachstein
Das Trainingslager in Ramsau am Dachstein (oberhalb von Schladming) ist schon wieder Geschichte.
Wir konnten während 11 Tagen mit hoher Qualität trainieren und haben auch zahlreiche Intervalltrainings absolviert, um langsam aber sicher den Motor in die Gänge zu bringen. Von knapp 1.5h langen Schwellentrainings über Overspeed Trainings im Flachen bis zu den kurzen knackigen aber nicht minder strengen Einheiten wie zum Beispiel die 6x 6min (30″-30″) zum Schluss. Mir ging es dabei sehr gut und ich hatte ein gutes Gefühl auf den Rollskis, was extrem Spass gemacht hat. Das Wetter war die meiste Zeit (schön) warm, leider etwas zu warm, damit man auf dem Dachsteingletscher hätte Schneekilometer sammeln können. Dank der fast 6km langen und sehr interessanten Rollskibahn, konnte dies aber gut kompensiert werden.
Jetzt heisst es ein paar Tage wieder etwas ruhiger trainieren und gut erholen, bevor es für mich am Sonntagabend nach Magglingen geht. Am Montag und Dienstag stehen die Leistungstests an und wir haben auch wieder diverse Messungen mit dem Ernährungsprojekt. Ich bin gespannt auf die Resultate! Danach gehts am 5. November auf die Snowfarming Loipe nach Davos.




